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Autor Thema: NvMe Platten "on the Rocks"  (Gelesen 359 mal)

Mam

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NvMe Platten "on the Rocks"
« am: Februar 03, 2019, 10:16:40 »
Es lohnt mal ab un zu auf die Betriebstemperatur der Festplatten zu schauen.

Kein Problem mit netten (und umsonstigen) Tools wie z.B. CrystalDiskinfo.

Damit kann man auch Langzeitbeobachtungen machen und bekommt eine Email, wenn es denn mal zu warm ums Herz wird, oder zu viele Sektoren sich krank melden.

Aber, was tun, wenn es wirklich zu heiß wird?

Gerade schnelle Platten werden ja nun ausgeprochen warm, ich hab mir vorige Woche die Finger verbrannt (echte Blase!) als ich eine WD-Red-Pro aus dem Array entnommen habe (aber besser Brandblase als Fallenlassen, die Dinger sind TEUER!).

Für onboard-SSDs gibt es für <10€ Kühler, die man draufklipsen kann, bei dem Preis (Tipp: falsche Grösse kaufen, die 22110er sind deutlich billiger als die benötigten 2280er, den Rest erledigt die Eisensäge).
Und den Effekt der 7,86€ Investition zeigt folgende Grafik:

Von 60° runter auf 30°, das is doch schon mal was.

Wenn jemand ein Problem mit mir hat, kann er es ruhig behalten. Es ist ja schließlich seins.

Traxx

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Re: NvMe Platten "on the Rocks"
« Antwort #1 am: Februar 03, 2019, 12:29:12 »
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Cypheros

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Re: NvMe Platten "on the Rocks"
« Antwort #2 am: Februar 03, 2019, 12:45:19 »
Da hab ich auch ein paar Tips zu NvMe:

Ich verwende für diesen Zweck seit Jahren Hard Disk Sentinel Pro. Der überwacht permanent die Platten, sowohl was die Temperatur angeht, als auch die Smart-Parameter.

Kühler sind bei NvMe eigentlich Pflicht, da die Controller sonst nach einigen Sekunden die Transfergeschwindigkeit drosseln um eine Überhitzung zu verhindern.

Manche Motherboards haben keine M.2-Anschluss oder der Anschluss ist nur mit 2 oder 3 Lanes angebunden, so dass man nicht die volle Geschwindigkeit der M.2-Platten nutzen kann. Hier hilft dann ein PCI-e M.2 Adapter. Ich setze seit 2 Jahren den kryoM.2 ein, der auch über einen Kühler verfügt und bin 100% zufrieden damit. Die Temperatur der Samsung 850 Pro geht nicht über 39°C.


Mam

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Re: NvMe Platten "on the Rocks"
« Antwort #3 am: Februar 03, 2019, 14:55:34 »
Manche Motherboards haben keine M.2-Anschluss oder der Anschluss ist nur mit 2 oder 3 Lanes angebunden, so dass man nicht die volle Geschwindigkeit der M.2-Platten nutzen kann. Hier hilft dann ein PCI-e M.2 Adapter. Ich setze seit 2 Jahren den kryoM.2 ein, der auch über einen Kühler verfügt und bin 100% zufrieden damit. Die Temperatur der Samsung 850 Pro geht nicht über 39°C.

Na das Kryo Teil ist nicht so der Burner, sehr teuer, und uneffektiv. Wenn schon im Slot, dann sollte man an sowas denken:
Da passen gleich 4 M.2 Disks rein, alle mit full Speed und aktiver Kühlung.
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Cypheros

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Re: NvMe Platten "on the Rocks"
« Antwort #4 am: Februar 04, 2019, 00:12:33 »
Ok, wenn man keinen "Finanzminister" im Nacken sitzen hat, der einem Sparsamkeit verordnet, dann kann man sich natürlich auch gleich 4 NvMes einbauen. Bin im Gegensatz zu Dir aber noch weit entfernt von meiner Rente und muss auf meine Ausgaben achten.  ;)

Mam

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Re: NvMe Platten "on the Rocks"
« Antwort #5 am: Februar 04, 2019, 07:07:12 »
Ok, wenn man keinen "Finanzminister" im Nacken sitzen hat, der einem Sparsamkeit verordnet, dann kann man sich natürlich auch gleich 4 NvMes einbauen.
Ja, ich geben zu, es geht etwas ins Geld. Aber manchmal hat man keine Wahl. Als ich letztes Jahr den ausgemusterten HP Server für Lullu erhielt, musste ich etwas investieren. Der hat nur einen lahmen 8 Port SAS/Sata-II Controller onboard und ist ausgesprochen wählerisch bei den Platten die man reinstecken darf (falsche Disk -> Controller runs Amok).
Und in einem 1U Gehäuse ist nun mal nicht viel Platz, er bietet einen 16x und einen 4x PCIe Slot (natürlich auf Risercard, also flachgelegt).
Da kam dann besagter ASUS Adapter mit 1*250 und 3*1Tb NVmEs rein und die 10GBe Netzwerkkarte (obwohl, das Teil hat noch 1*100 + 4*Gb LAN onboard) für den flotten Zugriff rein.
Die VMs sind auf den NVMes (und gehen ab wie Bretzelbrause), in den normalen Einschüben sind ein paar SAS Platten fürs OS und eine 5Tb WD für lokale Backups (grösser geht nicht, sind nur 2,5" Slots)

Bin im Gegensatz zu Dir aber noch weit entfernt von meiner Rente
Wie viele unterliegst Du dem Irrtum, ich sei "in Rente". Da fehlen noch ein paar Jahre (und selbst dann gibts nur die bescheidene Grundsicherung), die richtige Bezeichnung ist "Privatier"  8)
(aber jetzt wieder nicht gleich in größenwahnisinninge Dimensionen träumen, mit 45 kam der erste Herzkaspar, da war dann Schluß mit Arbeiten. Das bis dahin angesparte muß halt irgendwie reichen)
« Letzte Änderung: Februar 04, 2019, 10:21:06 von Mam »
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Re: NvMe Platten "on the Rocks"
« Antwort #6 am: Februar 05, 2019, 09:14:27 »
Was haltet ihr von der hier als 2te M.2 als temporäre Daten Halde auf die alles vom Receiver geschoben wird fürs schneiden ?
https://www.alternate.de/Kingston/A1000-960-GB-Solid-State-Drive/html/product/1440165?
gerade im Angebot um 150.-
« Letzte Änderung: Februar 05, 2019, 10:10:21 von Traxx »
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Re: NvMe Platten "on the Rocks"
« Antwort #7 am: Februar 05, 2019, 09:57:51 »
Was haltet ihr von der hier als 2te M.2 als temporäre Daten Halde auf die alles vom Receiver geschoben wird fürs schneiden ?
https://www.alternate.de/Kingston/A1000-960-GB-Solid-State-Drive/html/product/1440165?
gerade im Angebot um 150.-

Die ist etwas schwach auf der Brust (nur X2 / 1000Mb/s). nicht viel flotter, als ne normale SATA 6G.
Lieber etwas mehr sparen und einen richtigen Burner kaufen. 3000MB/s sind heute üblich, drunter ist Ramsch.
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Re: NvMe Platten "on the Rocks"
« Antwort #8 am: Februar 05, 2019, 10:16:42 »
wie gesagt wäre nur als größere zweit M.2 gedacht, primär kommt eine Samsung SSD 970 PRO 512GB rein, im Moment dient bei mir die Samsung 860 EVO 500GB als 2. zwischen Lager zum schneiden, die hat um die 550MB/​s, und die 500GB sind gleich voll wenn ich ne schneide runde einlege  8)
« Letzte Änderung: Februar 05, 2019, 10:22:38 von Traxx »
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Re: NvMe Platten "on the Rocks"
« Antwort #9 am: Februar 05, 2019, 10:22:19 »
Dann kannst Du auch gleich eine billige SSD mit 6G Sata-Interface nehmen, die kann auch 512MB/s.

Wenn schon M.2, dann muss das schnelle Interface auch genutzt werden, wie bei der Samsung 970 EVO.
3.300 MB/s* beim Lesen und bis zu 2.500 MB/s* beim Schreiben.

« Letzte Änderung: Februar 05, 2019, 10:24:20 von Cypheros »

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Re: NvMe Platten "on the Rocks"
« Antwort #10 am: Februar 05, 2019, 11:10:37 »
Jo, ich würd auch keinen wichtigen Slot an die lahme Spaßbremse opfern.  Fürs Schneiden reicht auch ne "normale" SATA SSD, der Doc ist nicht so der schnellsten Einer  ;D

Die richtigen Grillen sind für Aufgaben wie Datenbanken oder VHDx reserviert, da, wo echt die (random-write) P*st abgeht.
(und fürs OS natürlich, da weht ein frischer Wind im PageFile.SYS  :P )
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