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Plauder-Ecke / Re: Neues (ReFS) Dateisystem für Windows.
« Letzter Beitrag von Mam am Heute um 11:30:57 »
Andere sind nicht ganz so begeistert und bescheinigen NTFS die höhere Geschwindigkeit gegenüber REFS.

https://www.frankysweb.de/server-2016-geschwindigkeitsvergleich-zwischen-refs-und-ntfs-teil-1/

Ja, der liebe Franky hat das Kleingedruckte nicht gelesen  ;D
ReFS soll laut M$ nicht für SANs eingetzt werden, sondern nur für lokale Platten. Grund ist, dass beide Optimierungen vornehmen, die sich gegenseitig blockieren. Also zusammen wirds LANGSAMER, als einzeln.

Ausserdem kommt es ganz stark auf den persönlichen Einsatz and, Franky interessieren dauernd modifizierende Datenbanken, ich gucke nach statisch gelagerten Dateien.
Z.B. ist sein Einbruch beim Einsatz der optionalen Prüfsumme ganz einfach erklärbar: Beim Erstellen einer Datei muss diese ja berechnet werden, das kostet Zeit und Rechenleistung (aber nicht wirklich so viel wie bei ihm, da klemmts auch im Fiberchannel). Bei Lesen wirkt sich das hingegen gar nicht mehr aus. Also bei mir (1*schreiben, x*lesen) ist der Unterschied NULL.

Grundsätzlich gilt immer noch die oberste Ingenieurregel: "Wer misst, misst Mist!"

Ausserdem: "begeistert" bin ich noch lange nicht, das ist ersmal der erste Eindruck, es funktioniert und ist gefühlt geschmeidiger. Warten wir ein paar Wochen ab, wie es sich im Dauerbetrieb darstellt...

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Plauder-Ecke / Re: Neues (ReFS) Dateisystem für Windows.
« Letzter Beitrag von Cypheros am Heute um 11:24:49 »
Andere sind nicht ganz so begeistert und bescheinigen NTFS die höhere Geschwindigkeit gegenüber REFS.

https://www.frankysweb.de/server-2016-geschwindigkeitsvergleich-zwischen-refs-und-ntfs-teil-1/
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TS-Doctor 2.x / Re: Programmstart dauert 10 Minuten und mehr
« Letzter Beitrag von Cypheros am Heute um 11:13:59 »
Wenn Du die gleiche Funktion haben möchtest wie bei der alten 1.2er benutze Datei/Öffnen statt des neuen Dateifensters. Über Einstellungen/Optionen/Datei-Dialog kannst Du den neuen Datei-Dialog über die Option"Dialog aktiv" deaktivieren. Einfach das Häkchen rausnehmen.
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TS-Doctor 2.x / Re: TS-Doctor Version 2.2.6 - Bewegen im Schnittfenster
« Letzter Beitrag von Cypheros am Heute um 11:09:47 »
Poste mal das DirectX-Log unter Einstellungen/Optionen/Vorschau/ Zeige DirectX-Log, damit wir sehen können, welche Filter verwendet werden.
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Plauder-Ecke / Re: Neues (ReFS) Dateisystem für Windows.
« Letzter Beitrag von Mam am Heute um 11:09:31 »
Nicht bootfähig und nicht für externe Platten?
Yep  ;D

Bootfähig geht nicht, weil BIOS und UEFI mit 128Bit Dateisystemen nix anfangen können (man hört, dass selbst einige Programmier sich immer noch weigern, auf 64Bit umzustellen  ;D).

Externe Platten gehen zwar, aber auf eigenes Risiko. Der Cache (wie erwähnt) braucht ewig um die letzten Daten rauszuquetschen. Man kann zwar mit "Hardware entfernen" sich brav (und sicher) abmelden, aber das ist nicht so wirklich bequem.

ReFS ist mehr für den Einsatz im Rechenzentrum gedacht, wo die Kisten immer durchlaufen (wie bei MAMi  ;D).
Es gibt EXTREME Vorteile bei der Arbeit mit VHDs. Z.B. dauert das Einsortieren von Checkpoints bei NTFS manchmal ein paar Minuten/Stunden (da ja alle Änderung in die VHDx Datei eingepflegt werden müssen), mit ReFS unter 10s (der "Trick" besteht darin, einfach die alten Blöcke zu invalidieren und die Checkpoints an diese Stelle einzuklinken, es werden also physikalisch gar keine Daten mehr bewegt).

Es macht schon Spaß zu sehen, wie leichtfüssig die Kiste "mal eben" sonne 80Gb Datei durch die Gegend schiebt  ;D
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TS-Doctor 2.x / Re: Fehlermeldung Vorschau DVB-T2 HEVC *.ts
« Letzter Beitrag von Cypheros am Heute um 11:07:54 »
Haali Splitter kann kein HEVC.
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Plauder-Ecke / Re: Neues (ReFS) Dateisystem für Windows.
« Letzter Beitrag von Cypheros am Heute um 10:59:20 »
Nicht bootfähig und nicht für externe Platten?

Das klingt nach unnötigen Einschränkungen aus dem Hause MS. Gerade die Schreibprüfung wäre doch besonders bei externen Platten wichtig.
Selbst heutzutage weiß man nicht, ob die Daten, die man auf eine Externe Platte sichert auch tatsächlich ankommen.
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Plauder-Ecke / Neues (ReFS) Dateisystem für Windows.
« Letzter Beitrag von Mam am Heute um 09:51:31 »
Microsoft beginnt seit 1809 das neue, verbesserte, Dateisystem ReFS auch nach und nach in die Windows 10 Editionen einzubauen, derzeit allerdings nur in die "Business" Varianten.

Trotzdem mal langsam Zeit für einen aufopferungsvollen, heldenhaften, Selbsttest  ;D

Ersmal die Features von ReFS, damit man abschätzen kann, ob man es brauchen kann:

  • Schlanker als NTFS, durch Enfall einiger Feature wird es deutlich flotter
  • kein CHKDSK mehr nötig, ReFS ist selbstheilend und verträgt klaglos auch Stromausfälle (Ideal für RAID Arrays, senkt die Regenerationszeit nach Neustart)
  • Dateinamenlänge max 1366Bytes (683 Zeichen), Pfadlänge max 32768 Bytes
  • kein Performanceverlust bei tausenden von Dateien/Verzeichnissen in einem Unterverzeichnis
  • optimiert für "große" Dateien (also genau das Richtige für Videos & Co!)
  • Plattengrössen von bis zu 35 Petabytes möglich (256Bit Dateilänge)
  • "Integrity Streams" (automatische Dateiprüfsummen beim Schreiben)

Da nicht alles Gold ist, was glänzt, gibt es auch Einschränkungen:
  • nicht bootfähig (nicht als Systemplatte verwendbar)
  • keine Dateiverschlüsselung mehr (hat eh niemand mehr benutzt, es gibt ja BitLocker) (dadurch Enfall des 4k Limits bei NTFS Clustern)
  • keine Dateikomprimierung mehr (wurde auch nur sehr selten aktiviert bei den vorhandenen Plattengrössen)
  • keine DatenDeDuplikation mehr (ich wette, die meisten wissen nicht was das ist, und das es das bei NTFS gab
  • keine 8.3 Kurznamen mehr
  • nicht für externe Festplatten erlaubt (!also nicht auf ne USB Platte packen! Gefahr des Datenverlustes!!!)
  • keine Hardlinks mehr (Symlinks gehe aber weiterhin)
  • keine erweiterten Attribute (und keine NTFS-zusätzlichen-Datenströme) mehr
  • keine Quotas mehr

Die meisten Einschränkungen werden niemandem auffallen, weil diese Features selten bis gar nicht benutzt wurden. Die Datendeduplikation hatte den MAM-Test eh nicht bestanden, sie war ein ressourcefressendes Schrottmonster. Man musste da sowieso auf Drittanbieter ausweichen, die das Ganze "sauberer" aufgesetzt hatten.

Apropos Drittanbieter. Man muss natürlich im Moment höllisch darauf achten, welches Fremd-tool man auf solche Platten loslässt!
Irgendein altes OODefrag könnte schon mal zum Datenexitus führen, die aktuellen Versionen sollten aber mit ReFS klarkommen.

Das wichtigste ist natürlich die Performance, und hier hat ReFS bislang einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Während die Kopie von NTFS auf ReFS vier Tage gedauert hatte, ging der Rückweg (alte Platte mit ReFS neu formatiert, alle Daten zurückkopiert) in unter 16 Stunden von der Bühne. Der Datendurchsatz stieg von (im Schnitt, 9,3Tb Daten kopiert) 120Mb/s auf 410Mb/s (wohlgemerkt, bei GLEICHER HARDWARE!). Offensichtlich wurde der Plattencache deutlich besser optimiert.
(allerdings hat es auch nach Kopieende fast 20min gedauert, bis die letzten Daten aus dem Cache wirklich auf der Platte waren)

Wir werden den weiteren Betrieb sorgsam beobachten und ggf. Updates präsentieren.

Bislang kann man sagen: funktioniert, flott, gut für viel/große Dateien, nix für "die-schnellen-daten-am-Hauptbahnhof".

Verwendete Hardware: Fileserver Windows2019 / 32Gb Ram / I7-6400@4Ghz. Platten: 6*10Tb WD-Red (Kopierplatte temporär: Wd-Book-Duo 2*6Tb Stripe and USB3.0)
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TS-Doctor 1.2 / Re: Dateien nach bestimmten Position zusammenfügen
« Letzter Beitrag von Mam am Heute um 08:01:08 »
Axo... Jetzt habe ich verstanden.

Mir geht's darum, dass viele Sender Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte anbieten, was auf der DVD oder Blu-ray nur normale Untertitel gibt, zum Bsp. (Musik), (Es klopft), oder (Telefon klingelt), oder auch (Mann), (Frau) usw. Wenn ich diese kleine Szene rausschneide, dann werden Untertitel für HG nicht mehr richtig an den Filmen angepasst.

Also normalerweise ist der Abstand der I-Frames so gering, dass es sich auf die recht trägen UT nicht auswirkt. Allerdings summieren sich die "Fehler" beim Timing pro Schnittstelle auf. Wenn Du 20 Teile zusammenpackst, dann sollte man es doch sehen können. Aber, wenn der Film nur aus 2 Teilen besteht, kann man das Problem vernachlässigen.
Ich ändere öfters mal nachträglich das UT Timing (geht mit mkvtoolnix bei einer vorhandenen MKV Datei recht flott), ich mag es, wenn die UT ca 0,5-1s VOR dem Ton erscheinen, dann kann man schonmal sich geistig auf den Dialog vorbereiten  8)

Wenn Du eh MKVs machen willst, dann solltest Du die beiden Teile gar nicht im Doc zusammenpacken, sondern mit der MKVToolnixGui. Die macht das viel korrekter, man sieht den Übergang überhaupt nicht hinterher.
Haben die Teile Überlappungen (Wiederholungen), so hab ich mit angwöhnt, den ersten Teil bis zum letzten Szenenwechsel laufen zu lassen (da, wo ein deutlicher Umschnitt ist). An diesen Stellen bauen die Encoder zumeinst einen I-Frame ein (da sich viel Bildinhalt geändert hat ist ein Vollbild effizienter als alle Änderungen zum vorigen Bild einzubauen). Beim zweiten Teil gehtst Du grob bis zu der Stelle vor (etwa 5-10s vorher) und drückt ABSPIELEN im Schnittfenster. Warte, bis der Schnittpunkt gerade vorbei ist, drück PAUSE und -IF solange, bis Du wieder am Szenenwechsel bist. Dann schneiden und alles ist gut!
(Der Trick ist das ABSPIELEN, dadurch füllt sich der Puffer des Docs und er merkt sich die richtigen Positionen der I-Frames. Anschliessend geht dann -IF viel genauer und deutlich schneller also ohne Pufferinhalt)

Mit etwas Übung geht das sehr flott von der Hand und erzeugt keine Pixel. Bei Sendern wie z.B. Pro-7 hat es den netten Nebeneffekt, dass der ganze Werbemist während der Wiederholung des 2ten Teils der Schere zum Opfer fällt (und auch das doofe PING immer!)

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TS-Doctor 2.x / Re: Programmstart dauert 10 Minuten und mehr
« Letzter Beitrag von FotOpa am Heute um 07:14:52 »
Siehe Update im ursprünglichen Eintrag ganz oben.
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