Wurde auch Zeit: Abschaltung von DVB-T2 wird angedacht

Begonnen von Mam, Dezember 21, 2021, 09:12:19

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Mam

Guckst Du diesen Artikel in der C't

Leider erst 2030, aber vielleicht kann ja der Stromsparzwang die Sache noch etwas beschleunigen ?

Wird Zeit das tote Pferd endlich zu beerdigen.


Cypheros

Leider verurteilen die privaten Sender mit ihrem unzeitgemässen Geschäftsmodell für werbefinanziertes TV nochmal zusätzlich abkassieren zu wollen das Antennen-Fernsehen zur Bedeutungslosigkeit.

Mam

Zitat von: Cypheros am Dezember 21, 2021, 09:49:01
das Antennen-Fernsehen zur Bedeutungslosigkeit.
Hmm, es HATTE noch nie eine signifikante Bedeutung, deshalb kann es sie auch nicht verlieren  ;D


aesculap

Zitat"Hmm, es HATTE noch nie eine signifikante Bedeutung, deshalb kann es sie auch nicht verlieren"

Dann scheinst Du noch recht jung zu sein, für mich hatte es durchaus für 20 Jahre eine Bedeutung, denn was anderes gab es nicht.

Mam

Zitat von: aesculap am Dezember 21, 2021, 13:59:31
Dann scheinst Du noch recht jung zu sein,
LOOOOOOOOOOOOL, einer der besten Witze, die ich diese Woche gehört habe  ;D ;D ;D ;D ;D ;D  :-* :-* :-* :-* :-*
Zitat
für mich hatte es durchaus für 20 Jahre eine Bedeutung, denn was anderes gab es nicht.
Du Armer! Da sieht man es wieder, das ist eindeutig die Macht der Desinformation. Oder, Du bist in Bayern, die glauben alles, was die CSU ihnen sagt.
Fakt ist, DVB-T war ein Nachzügler, den niemand brauchte. Schon 20 Jahre vorher konnte man sich ne Schüssel irgendwo hinbauen und TV vom Himmel holen.
Und als "rechtlich anerkannten Verbreitungsweg" für irgendwelche Mietwohnungen war es auch nie anerkannt. Mieter konnten auf Kabel oder SAT bestehen.

Ich hab "dammals" in Berlin mal die ersten zarten DVB-T (noch nix von "2") Gehversuche erlebt, es war ein Trauerspiel. Da konnte man aus dem Fenster den Fernsehturm am Alex sehen, das hieß aber noch nicht, dass die Antenne das auch wußte. Ich glaub, das waren damals 28 Programme im Bouquet (Anfang der 90er).
Und nachdem beim Umstieg auf T2 noch die Privatsender meinten, sie müssten nun noch extra Monatgebühren einfordern (wofür hab ich nie verstanden, auch auf Sat nicht), war das Ganze total uninteressant geworden.
Aber es war zumindest digital, meist blieb der Schirm total schwarz  8)

Kiraly-Cutter

Hm, wahrscheinlich war nix in den 90ern: DVB-T wurde erstmals im Februar 2003 in Berlin-Potsdam eingeführt und 2008 war der Ausbau in Deutschland abgeschlossen.
Dreambox DM920 UHD 4K (Triple Multistream S2X Tuner und DVB-C/T2 Dual Tuner)

VU+ Solo 4K

Mam

Zitat von: Kiraly-Cutter am Dezember 21, 2021, 18:31:45
Hm, wahrscheinlich war nix in den 90ern: DVB-T wurde erstmals im Februar 2003 in Berlin-Potsdam eingeführt und 2008 war der Ausbau in Deutschland abgeschlossen.
Nee, das war deutlich früher. Da wurde auch noch nix eingeführt, das war der erste Testbetrieb vom Alex aus (mir wird immer schwindelig da oben). Es gab nur handverlesene Receiver, nicht zu kaufen, nur für den "Kreis der Erlesenen". So nach dem Motto "nur die Harten komm' in Garten". Das Wohnheim, wo wir untergebracht waren, wurde damit zwangsbeglückt und wir mussten drunter leiden.

aesculap

Ich habe mich auf
Zitatdas Antennen-Fernsehen zur Bedeutungslosigkeit.
bezogen und nicht auf DVB-T  ;D

Mam

Zitat von: aesculap am Dezember 22, 2021, 11:19:51
bezogen und nicht auf DVB-T  ;D
Ach soooohhh :-)))  ;D
Nee, mit analoger Antenne war bei mir schon Anfang der 80er Schluß. Heldenhaft wie immer habe ich mich (bzw "Oppaaa! das brauchen wir aber unbedingt") dem Kabelpilotprojekt in Dortmund angelobt. War zwar auch analog, aber nicht so wetterabhängig und es gab schonmal SECHS (anfangs, später ZEHN!) Programme.
Die neue RTL und SAT.1 Kanäle waren noch nicht so verseucht und niveaulos wie heute, das hat sich richtig gelohnt.
Aber danach gings bergab...

Und monatliche Zahlungen sind mir ein Graus, also war ich einer der ersten mit Schüssel und fern der Preiserhöhungen.
(den Kabelpilot konnte man ja auf die Mieter umlegen, da blieb wenig bis gar nix für uns über. Scheiß kaputter Taschenrechner...)

aesculap

Na, da sind wir uns doch einig. Ich kenne noch die Antennen, die nach Osten gerichtet waren, um auf Kanal 11 den Montagsfilm zu sehen. Das ging aber nicht überall in DEU.
Also alles gut  :-*

lolobyte

Ich nutze DVB-T täglich.

Gut das es auch andere Meinungen gibt!
Lenovo X260; WIN X; DVBSky S960 V2 USB DVB-S2;
TVHeadend Sat-over-IP mit dual DVB-T2/ tripple DVB-S2 config. auf Raspberry Pi 4 2GB.
Multifeed Technisat 90cm und EMP-Centauri MS 33/12-PIU-6 Multischalter Eutelsat 13° Ost, Astra 19,2° Ost, Astra 23,5° Ost, Astra 28,2° Ost

RecTV

cogito ergo sum - Ich denke, also bin ich.
Heutzutage wird nur noch "angedacht"  ;D

Zitat von: Cypheros am Dezember 21, 2021, 09:49:01Leider verurteilen die privaten Sender mit ihrem unzeitgemässen Geschäftsmodell für werbefinanziertes TV nochmal zusätzlich abkassieren zu wollen das Antennen-Fernsehen zur Bedeutungslosigkeit.

Ich hatte vor vielen Jahren einen DVB-T Receiver. 30 km von Frankfurt entfernt, hat zum Empfang eine Zimmerantenne gereicht. Mit dem Wechsel auf DVB-T2 wurde der Receiver zu Elektronikschrott. Die Entscheidung der privaten Sender, dort nur verschlüsselt zu übertragen, hat mir die Entscheidung für DBV-S2 leicht gemacht.

Mobilfunkbetreiber hätten gern die Frequenzen, so so ... Wie pervers ist es denn, wenn zig Leute Filme und Serien streamen und damit ein mehrfaches an Bandbreite brauchen? Und dann auf einem winzigen Smartphone?

Grüße
Jürgen

P.S.: Wenn die öffentlich-rechtlichen Geld sparen wollen, sollten sie mal ihre Sender ausdünnen! Der Hessische Rundfunk hatte mal 3 Rundfunkprogramme. Eines mit seichter Musik und regionalen Infos, ein Klassikprogramm und eines mit Pop/Rockmusik. Heute gibt es hr1, hr2-kultur, hr3, hr4, hr-iNFO, You FM.

Stattdessen wollen sie am liebsten UKW abschalten und auf DAB/DAB+ setzen. Auch da sind DAB-Empfänger zu Elektronikschrott geworden oder?


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